Welpentreffen in Seekirchen am Wallersee!!!

 

18. oder 25 Mai

 

Bitte um Zusagen und Terminbekanntgebung (welcher Termin besser ist)

 

Die Väter Notos und Laertes Ayort Back werden auch dabei sein!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir wünschen ALLEN ein *  besinnliches WEIHNACHTSFEST *

sowie

 ein "" PROSIT 2013""

 

Willkommen auf Divas Homepage!

 Hallo schön, dass du mich gefunden hast! Auf dieser Seite möchte ich dir meine Whippethündin Diva (vom Kennel Devaj) vorstellen.    

Und natürlich auch alle anderen Familienmitglieder!!    

Viel Spass!     Valentina

Ägypter mit Hund
Ägypter mit Hund

Entstehung einer Rasse

10 000 und 75 Jahre Hetzhunde/Windhunde , so nannte der DWZRV das zum 75-jährigen Jubiläum herausgegebene Zuchtbuch. Dieser Titel sollte natürlich nicht nur auf das Alter des Verbandes hinweisen, sondern der Beleg für die lange Geschichte der windhundartigen Caniden sein. Unstrittig gehört der Windhund zu den ältesten Erscheinungsformen des Hundegeschlechts und er ist eng mit der Kulturgeschichte des Menschen verbunden. Schon auf jungsteinzeitlichen Felsmalereien lassen sich den Jäger begleitende Hunde erkennen, die im Phänotyp deutlich an moderne Windhunde erinnern. Aus dem 15. Jhdt. v.Chr. stammt Abbildung 1, die in der Grabstätte des Wesirs Rechme-Re gefunden wurde.

 

In dem Hund, den wir auf dem Bild sehen, begegnet uns doch unzweifelhaft ein Vorfahr des heutigen Sloughi aus dem Norden Afrikas. Nahezu allen Windhundrassen wird eine so weit zurückreichende Geschichte zugesprochen, obwohl natürlich klar sein muss, dass unsere modernen Rassehunde vornehmlich ein Produkt des 19. Jahrhunderts sind, in dem man in England und auf dem Kontinent begann, reinrassige Hunde zu züchten, um neue Rassen zu schaffen bzw. bekannte Arten wieder zu beleben.

Pompeo Batoni (um 1800)
Pompeo Batoni (um 1800)

Ein kurzer Blick in die Literatur belegt, dass Windhundfachleute lange Traditionslinien sehen. So wird auch die ägyptische Pharaonin Kleopatra als eine der ersten Windspiel-Züchterinnen bezeichnet, die angeblich einige ihrer Hunde dem Imperator Julius Caesar zum Geschenk machte, der diese dann mit nach Italien nahm. Die Existenz kleiner kurzhaariger Windhunde im alten ägypten scheint jedenfalls ziemlich gesichert zu sein. Aus römischen Quellen wissen wir, dass mächtige (Wind)hunde aus Irland bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. in Rom für Furore sorgten. Auf die Insel kamen sie in Folge der keltischen Landnahme um 2000 v. Chr. Der Greyhound, diese für die kurzhaarigen Windhunde eindeutig typbildende Spezies, wird ebenfalls als Nachkomme des keltischen Windhundes betrachtet. Auch die Afghanischen Windhunde, deren systematische Zucht erst um 1920 begann, sollen von Hunden abstammen, die bereits auf ca .4000 Jahre alten Felszeichnungen, die im Nordwesten Afghanistans gefunden wurden, abgebildet sind. Als noch älter gelten die Salukis, deren Darstellung man auf den ältesten Zeugnissen der menschlichen Kultur findet, und die - im wesentlichen unverändert im Typ seit undenklichen Zeiten und für den Orientalen bei der Jagd unersetzlich" sind.

Neuzeitlicher Whippet
Neuzeitlicher Whippet

Zitat aus der im Internet vom DWZRV veröffentlichen Information über den Whippet: "Anders als alle anderen Windhundrassen (mit Ausnahme des Windspiels), die ihre Variationen überwiegend dem Einfluss der Lebens- und Umweltbedingungen verdanken, stellt der Whippet eine Zweckschöpfung jüngeren Datums (Hervorhebung der Verf.) dar. Der Whippet entstand als englische Züchtung des 19. Jahrhunderts und ging aus der Kreuzung vorhandener kleiner Greyhoundformen mit verschiedenen hochläufigen Terrierrassen und nicht zuletzt dem Windspiel hervor. Anfangs gezüchtet für die Jagd auf Kaninchen, später für sportliche Zwecke. Der Whippet ist mit seiner mittleren Grösse nicht einfach eine verkleinerte Greyhound- oder vergrösserte Windspielausgabe. In Bezug auf sein Wesen und seine Verhaltensweise gab ihm der Terriereinschlag den frischen Mut, den Schneid und das Temperament."

Jäger mit Hunden
Jäger mit Hunden

Diese Ansicht findet man in vielen Windhundbüchern -auch aus der Feder von Whippetspezialisten- in unterschiedlichen Variationen vertreten. Die Meinungen gehen bei den Autoren eigentlich nur hinsichtlich der verwendeten Terrierschläge, seien es nun Manchester-Terrier, Bedlington-Terrier oder andere Varietäten- auseinander. Als Begründer dieser "Mischlingsrasse" gelten nordenglische und walisische Bergleute, die diese jagdeifrigen Hunde zunüchst als Helfer bei der Wilderei, ein Fleischgericht war in jenen Tagen absoluter Luxus für die Menschen der unteren sozialen Schichten- dann als "sporting-dogs" beim immer populärer werdenden "rag-racing" verwandten.

Öl Gemälde
Öl Gemälde

Eine interessante Variante dieser Auffassung vertritt I. Schultze . Danach wurde die Mischrasse Whippet zum ersten mal im 17. Jahrhundert gezüchtet, und zwar von keinem geringeren als dem englischen König Karl I., der aus Frankreich importierte Windspiele mit heute nicht mehr bekannten Terriern gekreuzt haben soll, um einem mittelgrossen, eleganten Hetzhund mit substanzvoller Erscheinung zu erhalten.

 

In Folge der 1648 ausbrechenden Revolution sei dann dieser Zuchtversuch zu einem gewaltsamen Ende gekommen. Gleichsam mit ihrem Schöpfer, der auf dem Schafott starb, sei auch die neue Rasse verschwunden, bis sie in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts im Norden Englands ihre Wiederauferstehung feiern konnte.

Whippets Malerei
Whippets Malerei

Wann wurde der Whippet anerkannt?

1890 wurde der Whippet als Rasse anerkannt. Während die nordenglischen Minenarbeiter mit ihren Hunderennen beschäftigt waren, entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts das Interesse an zielgerichteter Hundezucht. Die Britischen Inseln standen an der Spitze der industriellen Revolution und der Hundewettkampf war seit langem beliebt.

Also war es nicht weiter verwunderlich, dass die moderne Rassehundezucht auch in Großbritannien ihren Ursprung nahm. Ziel war es, aus einer großen Variationsbreite Hunde nach festgelegten Rassemerkmalen herauszuzüchten. Damit einher gingen die ersten Hundeausstellungen, an denen dann die Neuzüchtungen Fachleuten, also Zuchtrichtern, vorgestellt wurden. Der erste Whippet wurde als Rarität 1876 vorgeführt, lange bevor er als eigenständige Hunderasse anerkannt war.

Inzwischen war auch der Britische Kennel Club gegründet, der die Hundezucht organisierte und die Zuchtbücher führte. 

1890 wurde der Whippet als Rasse anerkannt. Der KC nahm Whippets in sein Zuchtbuch auf   und richtete entsprechende Klassen an den Ausstellungen ein. Um nun Hunde ausstellen zu können, müssen allseits akzeptierte Regeln über erwünschte Charakteristika vorhanden sein.    Eine offizielle Beschreibung nennt man Rassestandard.

Whippet nach heutigen Standart
Whippet nach heutigen Standart

Die ersten Eintragungen im Zuchtbuch wurden für die Rasse 1891 gemacht. Aus dem Sammelsurium der Rassenmischungen und Einkreuzungen, den Hunden mit unbekannter Abstammung von der Rennbahn oder von zweifelhafter Herkunft mußte nun versucht werden, ein einheiltiches Rassebild herauszuzüchten. Grundlage dafür bilden die  festgelegten Rassemerkmale.

Noch heute, über 100 Jahre später, sehen wir  die genetische Bandbreite in der Rasse. Sie erlaubt eine weite Variationsbreite , sowohl im Aussehen, im Charakter als auch in der Leistungsfähigkeit. Die Grenzen der Veränderbarkeit zeigen sich dort, wo Typverlust beginnt, d.h. wenn der Whippet seine rassetypischen Merkmale verliert, die ihn als eigenständige, effektive Hunderasse ausmachen.


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